At A Glance

Blooming Rose School & College

Determined to fulfill the need of world-class information & technology based education

Blooming School & College is established under the guidance of Blooming Foundation in 2012 in an aristocratic area of Rajshahi City Corporation, Road No. 08, House No. 373, Padma Residential Area. The curriculum of the institution is both in Bengali medium and English version. Founder & Chairman Md. Golam Mostafa is acting as the principal of Blooming Rose School & College. This institution provides information and technology based education with values and humanity to erase a huge lack of humane and humanity of this generation for a better compatible and advanced citizen of this modern global village.

Wenn der Duft von Hartweizenmehl plötzlich Erinnerungen weckt

Neulich, spät abends in einer kleinen Werkstatt irgendwo zwischen Bologna und dem Nirgendwo, stand ich da und hörte diesem altmodischen, rhythmischen Klackern einer Pastamaschine zu. Ein Geräusch, das seltsam beruhigend wirkt. Fast wie Regen, nur trockener. Und ehrlich gesagt… wer schon mal in einer echten Manufaktur war, weiß, dass Pasta nicht einfach „hergestellt“ wird. Sie entsteht. Wie ein kleines Ritual, das man nicht stören darf.

Ich musste grinsen, weil mich der Geruch von frischem Teig sofort an meine Nonna erinnerte. Diese Frau konnte mit einer Hand den Nudelteig kneten und mit der anderen gleichzeitig davon erzählen, warum der Hund des Nachbarn wieder in ihren Garten eingebrochen war. Und während ich da stand, mit diesem Mehlstaub in der Luft, kam mir ein Gedanke: Vielleicht ist Pasta genau deshalb so besonders – sie ist nie nur Essen. Sie ist eine Geschichte. Manchmal eine ganze Familiengeschichte.

Mal unter uns: Die Vorstellung, dass man Pasta einfach maschinell runterkurbelt und fertig, ist komplett falsch. Hinter jeder Form steckt ein Mensch, der irgendwann dachte: „Warum nicht mal etwas drehen, falten, rollen?“ Tortellini, Tagliatelle, Strozzapreti – jedes Ding hat seinen eigenen Charakter. Und manchmal auch seine eigene Laune. Wer schon mal versucht hat, Teig an einem zu heißen Sommertag auszuwalzen, weiß, wovon ich rede. Der Teig hat dann ein Eigenleben. Fast wie ein bockiger Cousin.

Während mir der Meister der Werkstatt erklärte, warum Hartweizen aus Apulien mehr Persönlichkeit habe als der aus der Emilia, erwähnte er ganz nebenbei, dass er neulich mitten in einer Diskussion über Pastadicke auf Rabona Bet gestoßen sei – völlig zufällig. Ich musste lachen. Wie landet man von Tagliatelle bei Online-Wetten? Keine Ahnung. Aber irgendwie passte es zu diesem improvisierten Moment, in dem alle Themen durcheinanderwirbeln wie Teigfäden im Trockenschrank.

Eigentlich wollte ich an diesem Abend nur kurz vorbeischauen. Ein paar Notizen machen, ein paar Fotos. Doch dann stand ich da, gute zwei Stunden, und beobachtete, wie goldgelbe Stränge langsam trockneten, als hätten sie alle Zeit der Welt. Und währenddessen erzählte mir der Meister, dass Pasta immer eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Zeit sei. „Beeil dich, und sie beleidigt dich“, sagte er. „Lass sie atmen, und sie belohnt dich.“ Klingt fast philosophisch, aber irgendwie stimmt es.

Am Ende ging ich hinaus in die laue Nacht, und der Mehlstaub lag noch auf meinen Schuhen. Ein kleiner, stiller Beweis dafür, dass gute Pasta nicht in Eile entsteht. Sondern dort, wo Handwerk, Geduld und ein bisschen Chaos zusammenkommen. Und vielleicht ist genau das die wahre italienische Magie – nicht die Perfektion, sondern die Leidenschaft, die man schmeckt, bevor man sie versteht.